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26.10.2011, Mondada, Tessin, Schweiz - Bergrutsche machten das Val Bavona zum steilsten Tal des Tessins. Entlang des 12 Kilometer langen Talbodens befinden sich nur 1,2 Prozent fruchtbarer Ackerboden, der Rest sind große Steinbrocken oder Felswände. Um dieser extremen Landschaft noch Kalorien zur Ernährung der Bewohner abzutrotzen, wurden früher zwischen die Steinbrocken Edelkastanien gepflanzt. Die damaligen Bewohner versuchten der wilden Natur eine bescheidene Existenzgrundlage abzuringen. Zeugen davon sind viele Überreste dieser Zeit. So wurden in Hohlräume zwischen die Felsen bescheidene Behausungen und Unterstände für das Vieh gebaut. Im Dialekt werden diese Felskonstruktionen -Splüi- genannt. Im Bild Autor Peter Linden und unser Guide Paolo.
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Andreas Riedmiller
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26.10.2011, Mondada, Tessin, Schweiz - Bergrutsche machten das Val Bavona zum steilsten Tal des Tessins. Entlang des 12 Kilometer langen Talbodens befinden sich nur 1,2 Prozent fruchtbarer Ackerboden, der Rest sind große Steinbrocken oder Felswände. Um dieser extremen Landschaft noch Kalorien zur Ernährung der Bewohner abzutrotzen, wurden früher zwischen die Steinbrocken Edelkastanien gepflanzt. Die damaligen Bewohner versuchten der wilden Natur eine bescheidene Existenzgrundlage abzuringen. Zeugen davon sind viele Überreste dieser Zeit. So wurden in Hohlräume zwischen die Felsen bescheidene Behausungen und Unterstände für das Vieh gebaut. Im Dialekt werden diese Felskonstruktionen -Splüi- genannt. Im Bild Autor Peter Linden und unser Guide Paolo.